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Geschichte
Unser Ortsverein wurde 1954 unter dem Namen
Grundorganisation Birkigt gegründet. Nachdem 1990 das DRK der DDR
ins bundesdeutsche DRK aufgenommen wurde, kam es zur Neugründung
der Grundorganisation am 29.11.1990 und erhielt den Namen:
„DRK Ortsverein Freital I“. Seit 1965 leitet Rudi Schilde
als Vorsitzender den Ortsverein Freital I.
Der Ortsverein zählt heute mehr als 75 aktive
Mitglieder.
Jeden
Donnerstag von 19.00 – 20.00 Uhr treffen sich die Mitglieder zur
Ausbildung.
Unser
Betreuungszug stellt sicher, dass im Katastrophenfall der
Bevölkerung Hilfe gestellt werden
kann. Wir bauen Notunterkünfte und Notkrankenhäuser auf und
betreiben diese, damit Diejenigen, die ihre Heimat vorübergehend
oder dauerhaft verloren haben eine vorübergehende Unterkunft
finden. Der Betreuungszug ist außerdem für die Versorgung mit
Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs.
Unser Sanitätszug
ist für die Rettung im Katastrophenfall zuständig. Für diesen
Fall können wir einen kompletten Verbandsplatz errichten und
betreiben. Neben Krankenschwestern, Rettungsassistenten und Ärzten
haben wir auch viele Sanitäter A/B, die sich um die Versorgung der Verletzen kümmern.
Sanitäter A/B
sind Kameraden, welche die Ausbildung bei uns genossen haben. Diese
sind in der Lage, leicht Verletzte selbständig zu versorgen und
unserem Fachpersonal zu assistieren. Für diese Ausbildung sind
keine Vorkenntnisse notwendig. Als San A/B ist es außerdem möglich,
als Betriebssanitäter zu arbeiten oder sich zum Rettungshelfer
weiterbilden zu lassen. Beide Fälle erhöhen ihre Chance auf dem
Arbeitsmarkt, da die Ausbildung zum Betriebssanitäter für den
Arbeitgeber sehr teuer ist. Als Rettungshelfer können sie außerdem
den Rettungsdienst unterstützen.
Aus diesen
beiden Zügen stellt sich unsere Schnelleinsatzgruppe (SEG).
Sie kommt zum Einsatz, wenn der Rettungsdienst personell oder
materiell überfordert ist (z.B. Busunfall, Gebäudebrand), also
immer dann, wenn eine größere Anzahl von Verletzten vorhanden ist.
In diesen Fall werden unsere Kameraden via Funkmeldeempfänger
(Pieper) alarmiert, welches sich dem Feuerwehrprinzip ähnelt. Diese
Kameraden werden in gesonderten Weiterbildungen entsprechend
geschult. Für die Teilnahme an unserer SEG ist die Ausbildung zum
SAN A/B Voraussetzung.
Unsere
Funkergruppe ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil für die
Großschadensbewältigung. Diese kann eine mobile Relaisstelle oder
gar eine mobile Leitstelle errichten und betreiben. Dies wird
notwendig, wenn besonders viele Einsatzkräfte an der Schadensstelle
zusammen arbeiten.
Außerhalb der
Schadensereignisse kommen unsere Kameraden ebenfalls zum Einsatz.
In zahlreichen medizinischen Absicherungen bei Sportveranstaltungen,
Stadt- und Dorffesten und Konzerten oder sonstigen Großveranstaltungen
werden unsere Kameraden immer wieder gefordert. Außerdem sicher wir
alle Heimspiele eines bekannten Dresdner Drittligisten ab.
Für alle, die
sich neben dem Dienst noch sportlich betätigen wollen, haben wir
ein Volleyballteam, welches einmal pro Woche trainiert und zu
diversen Hobbyturnieren antritt!
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